{"id":10577,"date":"2024-09-12T10:00:08","date_gmt":"2024-09-12T08:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/neu.esc.mur.at\/werk\/beyond-my-skin-liveperformance\/"},"modified":"2024-09-12T10:00:08","modified_gmt":"2024-09-12T08:00:08","slug":"beyond-my-skin-liveperformance","status":"publish","type":"werk","link":"https:\/\/neu.esc.mur.at\/en\/werk\/beyond-my-skin-liveperformance","title":{"rendered":"Beyond My Skin &#8211; Liveperformance"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Beyond My Skin <\/em>ist eine Live-Performance, die sich mit Identit\u00e4t, Gleichberechtigung und digitaler Inklusion auseinandersetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Projekt erzeugt einen physisch-digitalen Raum, in dem zwei Performerinnen eine neue Art der Selbstwahrnehmung und Repr\u00e4sentation abseits gewohnter bin\u00e4rer und gesellschaftlicher Darstellungen (Avatare) erfahren k\u00f6nnen. \u00dcbersetzte Bewegungen erzeugen durch Interaktionen hybride digitale K\u00f6rper und ein neues kollektives Bewusstsein, wo unser K\u00f6rper beginnt und endet.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier erkunden die Performerinnen die hybride Beziehung zwischen K\u00f6rpern und ihrer digitalen Darstellung in Echtzeit, und untersuchen etwas so K\u00f6rperliches wie das Gef\u00fchl der \u201cBer\u00fchrung\u201d und seine Bedeutung im Digitalen. Ist es m\u00f6glich physisch auseinander zu sein, sich aber im Digitalen zu ber\u00fchren? Und wie w\u00fcrde sich dies auf unsere physischen K\u00f6rper auswirken?<\/p>\n\n\n\n<p>Ausgangspunkt des Projekts ist das Verst\u00e4ndnis des K\u00f6rpers als nicht bin\u00e4res und statisches Objekt, sondern als etwas, das sich st\u00e4ndig ver\u00e4ndert und dessen Essenz nicht durch physischen und sozialen Konstrukten sondern durch seine Interaktion und seinem Austausch mit anderen Wesen gegeben ist. Bewegung wird hier als Identit\u00e4t und Selbstausdruck gesehen, wodurch Empfindungen und Gef\u00fchle \u00fcbertragen und ausgetauscht werden k\u00f6nnen. Das Verst\u00e4ndnis von K\u00f6rpern wird im Projekt in Bezug auf den Einsatz von Technologie und immersiven Medien kombiniert, um unterschiedliche Perspektiven und alternative Darstellungen von klassischen Avataren im digitalen Raum zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p>In <em>Beyond My Skin<\/em> wird Motion-Capture-Technologie verwendet, um das physische Aussehen des menschlichen K\u00f6rpers in Echtzeit aufzul\u00f6sen und zu transformieren. Bewegungen werden aufgezeichnet und in abstrakte digitale Konfigurationen \u00fcbersetzt. Diese Transformation betrifft nicht nur den physischen Aspekt des K\u00f6rpers, sondern auch seine zeitliche und r\u00e4umliche Ver\u00e4nderung.<\/p>\n\n\n\n<p>Aktionen, Bewegungen und Interaktionen \u00fcberlagern sich \u00fcber r\u00e4umliche und zeitliche Grenzen hinweg mit dem Ziel, verschiedene K\u00f6rper zu einem kollektiven hybriden K\u00f6rper zu verschmelzen. Als visuelle Referenz nimmt das Projekt die stroboskopische Fotografie mit dem Interesse, sie von einer 2D-Darstellung zu einer vollst\u00e4ndig 3D-Konfiguration und einem immersiven Erlebnis zu bringen, wo das Konzept der Bewegung und ihren r\u00e4umlichen Ausdruck experimentiert werden kann. Es entsteht eine neue hybride Umgebung, deren Schichten in der physischen Welt nicht wahrnehmbar w\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Zusammenhang spielt die Kombination von physischen und digitalen Umgebungen eine zentrale Rolle bei der Schaffung einer phygitalen Welt. Physisch und digital sind hier gleicherma\u00dfen wichtig und keines von beiden kann ohne das andere gesehen werden, beide erg\u00e4nzen sich in unserer Wahrnehmung und Erfahrung. Dadurch entsteht eine Balance zwischen beiden R\u00e4umen und dem dritten hybriden Raum, den sie gemeinsam generieren.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Live-Performance <em>Beyond My Skin<\/em> ber\u00fchren sich die BesucherInnen nicht physisch, sondern interagieren in ihren in Echtzeit generierten abstrakten Formen. Ber\u00fchrungen und \u00dcberlappungen lassen sie zu einem neuen gemeinsamen hybriden K\u00f6rper verbinden. Hier k\u00f6nnen sie eine neue Art der Interaktion und Ber\u00fchrung erfahren. Auf diese Weise geht die Interaktion \u00fcber die Haut, \u00fcber physische und soziale Konstrukte hinaus und erm\u00f6glicht einen hybriden Raum, in dem Inklusion und Austausch im Mittelpunkt stehen. Die Choreographie wird sich auf Momente der Ber\u00fchrung und Nicht-Ber\u00fchrung im physischen und digitalen Raum konzentrieren und dabei Distanzen, Bewegungen und Interkationen auf eine andere Art und Weise erkunden.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Beyond My Skin<\/em> zielt darauf ab, Bewusstsein f\u00fcr Themen wie soziale und digitale Inklusion zu schaffen und bin\u00e4re Repr\u00e4sentationen (Avatare) im virtuellen Raum zu hinterfragen. Die Live-Performance bietet eine \u00f6ffentliche Veranstaltung, die die BesucherInnen zum Nachdenken \u00fcber die dargestellten Themen und die Performerinnen zum Experimentieren an der Schnittstelle zwischen Performance, Technologie und Medienkunst einl\u00e4dt.<\/p>\n\n\n\n<p>Flavia Mazzanti mit Manuel Bonell, Brootworth, Olivia Hild, Imani Rameses, im Rahmen von ORF musikprotokoll 2023<\/p>\n","protected":false},"author":10,"featured_media":10434,"template":"","meta":{"_acf_changed":true},"class_list":["post-10577","werk","type-werk","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neu.esc.mur.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/werk\/10577","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neu.esc.mur.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/werk"}],"about":[{"href":"https:\/\/neu.esc.mur.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/werk"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.esc.mur.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.esc.mur.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10434"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neu.esc.mur.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10577"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}